Philharmonie Südwestfalen und Daniel Barth: „Praeludium“
Aus Holbergs Zeit – Suite im alten Stil op. 40 – dem norwegischen Nationaldichter Ludvig Holberg gewidmet – wurde eines der bis heute populärsten Werke Edward Griegs, das er selbst gleichwohl nicht mochte. Dennoch gilt die Suite neben den Streicherserenaden von Dvořák und Tschaikowsky als das dritte große Werk der Spätromantik für Streichorchester.
Der norwegische Komponist Arild Plau schrieb sein Konzert für Tuba und Streichorchester im Alter von etwa 70 Jahren. Sein Kompositionsstil zeichnet sich durch das Streben nach Einfachheit und Ehrlichkeit sowie den Wunsch aus, dem Interpreten große interpretatorische Freiheit zu lassen.
Noch unbehelligt vom späteren Weltruhm, schrieb der 34-jährige Dvořák 1875 einige seiner schönsten und inspiriertesten Werke, darunter auch die klangselige Streicherserenade e-dur op. 22. Darin entfalten die Streicher in satt-samtigem Klang eine Wärme und Innigkeit, wie sie selbst die ähnlich erfolgreichen Streicherwerke von Tschaikowsky und Grieg nicht überboten haben.
Solist: Daniel Barth, Tuba
Musikalische Leitung: Ingmar Beck
Programm:
Edward Grieg: „Aus Holbergs Zeit“ – Suite im alten Stil op. 40
Arild Plau: Konzert für Tuba und Streichorchester
Antonín Dvořák: Streicherserenade E-Dur op. 22
„Dass im Spiel der Basstuba eine atemberaubende Virtuosität möglich ist, bei gleichzeitiger dynamischer Vielfalt von leise bis laut, von weich bis kräftig, stellt Daniel Barth in seinem äußerst variablen Spiel nachdrücklich unter Beweis.“ (WAZ, Kem 27.09.2024)
Konzerteinführung: 19:15 Uhr, Großer Saal (Martin Weller)
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