Osnabrücker Symphoniker und der Bachchor Hannover: „Memorial“

Konzert

Zum 150. Todesjahr von Benjamin Britten

Dieses Konzert wird ermöglicht durch die freundliche finanzielle Unterstützung von Herrn Hanns Peter Bittermann!

Das Leben des englischen Komponisten Benjamin Britten war von jeher geprägt von der Abscheu gegenüber Gewalt und seinem starken Sinn für Gerechtigkeit gegenüber Schwächeren. Britten begann 1960 mit den Planungen für ein „War Requiem“, das dem Anlass – dem Gedenken an die Opfer des Krieges – und dem Ort – der grausam entstellten Stadt Coventry – in einzigartiger Weise angemessen sein sollte. Darin verschränkt er die klassischen Worte der Liturgie mit Gedichten des englischen Lyrikers Wilfred Owen, der im Alter von nur 25 Jahren in den letzten Tagen des Ersten Weltkriegs in Frankreich gefallen war. Das Ergebnis ist eines der ergreifendsten musikalischen Manifestationen des Pazifismus im letzten Jahrhundert. Die Premiere im Mai 1962 und die im Anschluss veröffentlichte Aufnahme wurden zu Brittens größtem Erfolg.

Der Hannoversche Bachchor gehört zu einem der führenden Konzertchöre Norddeutschlands. Sein Repertoire umfasst die geistliche Musik vom 16. bis zum 21. Jahrhundert. Konzertreisen führten den Bachchor bereits in zahlreiche Länder Europas. Für die CD „Glaubenslieder“ wurde der Chor 2010 mit dem Echo Klassik ausgezeichnet. Im Jahr 2024 übernahm Christian Rohrbach die künstlerische Leitung.

Programm:
Benjamin Britten: „War Requiem“ op. 66
Musikalische Leitung: Christian Rohrbach 

Konzerteinführung: 19:15 Uhr, Großer Saal (Martin Weller)

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