Lukas Rietzschel liest aus seinem Roman „Sanditz“
Lukas Rietzschel ist seit seinem Romandebüt „Sanditz“ so etwas wie der Shooting Star der ostdeutschen Nachwende-Generation, die er mit leiser Ironie denkbar unglamourös verkörpert.
Das große Epos unserer Gegenwart. Sanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler, Orgelbauer, Fliesensammler, Lokaljournalistinnen, selbsternannte Widerständler, Träumerinnen, Frührentner, Kinder, Liebespaare, verhuschte Archivare und die Familie Wenzel. Warmherzig und multiperspektivisch verwebt Lukas Rietzschel die Erzählung der Familie Wenzel und der Sanditzer Stadtbewohner zu einem Panorama deutscher Geschichten – vom Ende der DDR bis in die jüngste Gegenwart, vom Besetzen der örtlichen Stasi-Zentrale bis zum Kampf eines Freiwilligen in der Ukraine, vom Abrackern auf westdeutschen Baustellen bis zum isolierten Inseldasein während der Corona-Epidemie. Rietschel ist u.a. Träger des Sächsischen Kulturpreises und Stipendiat der Villa Massimo in Rom.
Ein Roman über Aufbruch und Niedergang, Gelingen und Scheitern des Aufruhrs, Freundschaft und Familie in umwälzenden Zeiten, über den Wunsch nach Zugehörigkeit und die Sehnsucht nach Freiheit.
Die Wolfsburger Buchhandlung Sopper bietet das Buch direkt vor Ort zum Kauf an – eine schöne Gelegenheit, sich Ihr Exemplar gleich signieren zu lassen!
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